Kartier-Projekt im Oldenburger Holz

Ein Wald zum Mitmachen

Im April 2018 hat der NABU Greifswald ein eineinhalbjähriges Projekt im Naturschutzgebiet „Karlsburger und Oldenburger Holz“ gestartet (Informationen zum NSG).

 

Ziel ist es, die Vegetation und Waldstruktur im Oldenburger Holz, dem westlichen Teil des Schutzgebietes, zu untersuchen und mit den über 10 Jahre alten Daten aus dem Vorgängerprojekt von 2007 zu vergleichen. So lässt sich eine Entwicklung der Bestände dokumentieren.

 

Bisher wurden die Biotoptypen kartiert, um den Wald und seine Lebensräume kennenzulernen und für die folgenden Tätigkeiten Aufnahmeflächen festzulegen:

  • Vegetationsaufnahme (Mitte Juni bis September):
    Hier wollen wir alle Gefäßpflanzen in Probekreisen erfassen. Sumpf-Schwertlilie, Sumpf-Dotterblume und Vierblättrige Einbeere werden wir häufiger sehen.
  • Strukturtypenkartierung (Dezember bis März):
    Durch die Aufnahme der Bestandesstruktur, des Totholzvorkommens, der Mikrohabitate (Sonderstrukturen der Bäume) und der Waldverjüngung soll die Waldentwicklung umfassend dokumentiert werden. Besonders wichtig ist die Untersuchung der Eschenbestände, um den Umfang des Eschentriebsterbens im Schutzgebiet zu erfassen.

Wir suchen noch helfende Hände, die uns die nächsten Monate bei der Datenauswertung unterstützen: Welche Arten wurden wo gefunden? Wie viel Totholz gibt es im Wald? Haben sich Standorte oder Biotope in den letzten Jahren verändert? Jeder ist willkommen und kann sich auf unterschiedlichste Weise einbringen.

 

Wenn dein Interesse geweckt ist, wende dich einfach an den NABU Greifswald (Kontakt) oder an

  

Sabrina Rilke

Sabrina.Rilke@gmx.de

Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ist im Oldenburger Holz zu sehen.
Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ist im Oldenburger Holz zu sehen.