Kartier-Projekt im Oldenburger Holz

Ein Wald zum Mitmachen

 

 

Im April diesen Jahres hat der NABU Greifswald ein eineinhalbjähriges Projekt im Naturschutzgebiet „Karlsburger und Oldenburger Holz“ gestartet (hier mehr Infos zum NSG).

 

Ziel ist es, die Vegetation und Waldstruktur im Oldenburger Holz, dem westlichen Teil des Schutzgebietes, zu untersuchen und mit den über 10 Jahre alten Daten aus dem Vorgängerprojekt von 2007 zu vergleichen. So lässt sich eine Entwicklung der Bestände dokumentieren.

 

Bisher wurden die Biotoptypen kartiert, um den Wald und seine Lebensräume kennenzulernen und für die folgenden Tätigkeiten Aufnahmeflächen festzulegen:

 

  • Vegetationsaufnahme (Mitte Juni bis September): Hier wollen wir alle Gefäßpflanzen in Probekreisen erfassen. Sumpf-Schwertlilie, Sumpf-Dotterblume und Vierblättrige Einbeere werden wir häufiger sehen.
  • Strukturtypenkartierung (Dezember bis März): Durch die Aufnahme der Bestandesstruktur, des Totholzvorkommens, der Mikrohabitate (Sonderstrukturen der Bäume) und der Waldverjüngung soll die Waldentwicklung umfassend dokumentiert werden. Besonders wichtig ist die Untersuchung der Eschenbestände, um den Umfang des Eschentriebsterbens im Schutzgebiet zu erfassen.

 

Wir suchen noch einige helfende Hände, die uns die nächsten Monate im Wald unterstützen.

 

Du kannst mit uns mehr über Waldpflanzen und Baumarten erfahren, Bäume vermessen, die Fauna des Waldes entdecken… kurz: ein interessantes Naturschutzgebiet in Greifswalds Umgebung besser kennenlernen! 

 

Wenn dein Interesse geweckt ist, wende dich einfach an den NABU Greifswald (Kontakt) oder an

 

 

Sabine Lichtnau

 

sf132778@uni-greifswald.de

Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ist im Oldenburger Holz zu sehen.
Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ist im Oldenburger Holz zu sehen.