Biotoptypenkartierung

 

Zur Kartierung der Biotoptypen wurde die Kartieranleitung vom LUNG (Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern) verwendet. Über ein GIS-Programm wurde folgende Karte entwickelt:

Um zu veranschaulichen, welche Waldtypen wir im Oldenburger Holz finden konnten, stellen wir hier sich in der Vegetation ähnelnde Biotoptypen zusammengefasst dar:

 

 

Anhand eines Rasters (50 x 100m, grüne Punkte in der Karte) sollen 50 Probekreise ausgewählt werden. Für ein repräsentatives Ergebnis werden für den Buchenwald sowie Feucht- und Nassbiotope jeweils 20 Probekreise gesetzt. Hier liegt unser Untersuchungsschwerpunkt. Buchenwälder und -mischwälder bilden für weite Teile Mitteleuropas die potenzielle natürliche Vegetation, weshalb ein besonderes Schutzinteresse gilt. Zudem sollen Entwicklungen in Feucht- und Nassbereichen durch Wiedervernässungsmaßnahmen dokumentiert werden. Auch die Veränderungen in den Eschenmischwäldern durch das verbreitete Eschentriebsterben wollen wir untersuchen. Für Nadelholz-, Laubmisch- und Eichenbestände, den entwässerten Erlenwald und den Vorwald wurden 1-4 Probekreise festgelegt.

 

 

Für die Vegetationsaufnahmen im Anschluss werden wir einige Zeit im Wald benötigen, auch bei der Nachbestimmung der Pflanzen sowie dem Anlegen eines Herbars… wir freuen uns über Hilfe!