Willkommen beim NABU Greifswald

Für Mensch und Natur

Der NABU Kreisverband Greifswald ist ein Naturschutzverein, der sich vielfältig mit der Natur, dem Menschen und dessen Umwelt auseinandersetzt. Zu dem aktiven Vorstand, der sich aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt, gibt es zahlreiche Fachgruppen, die sich auf naturschutzrelevante Themen spezialisiert haben.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und mit Ihnen gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft arbeiten.

Aktuelles


INTERNATIONALER KLIMASTREIK am Freitag, den 29. November

Fridays for Future ruft zum 4. Globalen Klimastreik auf, und der NABU Greifswald schließt sich dem an!

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an - doch verabschiedet hat sie ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen. Die Große Koalition muss jetzt dringend nachbessern. Deshalb unterstützt der NABU in einem breiten Bündnis den Aufruf zum Klimastreik am Freitag, den 29. November. Seit dabei!

https://fridaysforfuture.de/neustartklima/

Klimastreik in Greifswald am 20. September 2019
Klimastreik in Greifswald am 20. September 2019

Alle für die Artenvielfalt

Am Montag, den 4. November um 17.00 Uhr gemeinsam vor dem Rathaus !

Am 4. November entscheidet die Bürgerschaft über den Umgang

mit den stadteigenen Agrarflächen.

Ein „weiter so“ darf es nicht geben.

Laut, bunt und bestimmt wollen wir den Stadtvertreter*innen zeigen:

Wir wollen eine zukunftsfähige und naturverträgliche Landwirtschaft!

Wir fordern die Einführung von ökologischen und sozialen Pachtkriterien

bei jeder Landvergabe!

Die Biodiversität und das Gemeinwohl soll bei der Verpachtung

in den Fokus gerückt werden!

Wir wollen die Agrarwende für Greifswald!

 Am 4.11. um 17.00 Uhr am Rathaus!


Herbstlicher Mikrokosmos im Oldenburger Holz


Pilzausflug der Löwenzähne

Am Montag den 14.10.19 hat die Kindergruppe die Löwenzähne einen Ausflug zum Thema Pilze unternommen. Wir trafen uns im Arboretum mit Korb und Bestimmungsbuch ausgestattet. Beim Myzelspiel haben wir gelernt wie so ein Pilz überhaupt aufgebaut ist und was genau wir da über der Erde von sehen können. Dann haben wir noch ein paar Spiele gespielt um uns aufzuwärmen und es ging auf Pilzjagd. Die Pilze sprießen gerade sehr üppig, von jedem neuen Pilz der gefunden wurde haben wir ein Exemplar mitgenommen. Unsere Beute haben wir später bei Tee und Keksen ganz genau unter die Lupe genommen. Was ist ein Blätterpilz? Was hat es mit Röhren und Lamellen auf sich? Warum gibt es Hexenkreise? Da es kühler wurde gab es abschließend noch ein Fangspiel und dann war die Zeit auch schon um.

 

 Ihr seid zwischen 6 und 12 und habt Lust auf Natur? Wir freuen uns immer über neue Gesichter. Schreibt uns einfach eine Nachricht an loewenzaehne@nabu-greifswald.de,  hier findet ihr noch ein paar Infos

 

Das Löwenzähne Team freut sich schon auf den nächsten Ausflug am 28.10. zum Thema Süßwasserfische und Angeln!


Herbstfest und Mosten

Wir laden alle interessierten herzlich zum NABU Herbstfest am Sa. 20.10. im Garten der Stralsunder Straße 10 ein. Den ganzen Tag ist eine mobile Saftpresse der Mosterei Remy vor ort, wenn ihr Äpfel zum pressen habt meldet euch vorher an, da sie erst ab einer bestimmten Menge kommen können (0176 20 45 49 60).

Es ist eine Mindestmenge von 50kg pro Pressung nötig, also findet euch gerne mit ein paar Freunden zusammen.   Ab 12 Uhr findet auch noch ein Herbstfest statt, es wird gemütlich beisamen gesessen und der Herbst begrüßt. Ansonsten könnt ihr gerne auch mit Kuchen o.a. Köstlichkeiten vorbeikommen und einen schönen Herbstsonntag mit uns verbringen.


Mitgliedervollversammlung

Die Mitgliedervollversammlung des NABU Kreisverband Greifswald wird dieses Jahr am

 

28. Oktober 2019 um 18:00 Uhr
im Initiativen-Büro in der Stralsunder Straße 10 (StraZe), 17489 Greifswald

stattfinden.

Wir laden all unsere Mitglieder herzlich dazu ein und freuen uns über Ihr Kommen!


Jahresbericht 2018

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Jahresbericht 2018
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Pachtkriterien für städtische Flächen!

Der NABU-Kreisverband ist Mitglied im Aktionsbündnis UNSER.LAND.SCHAFFT.WANDEL. Das Bündnis, ein Zusammenschluss von Bürger*innen Greifswalds und verschiedenen Umwelt-und Naturschutzinitiativen, setzt sich für eine naturverträgliche Bewirtschaftung der stadteigenen Landwirtschaftsflächen ein. Diese Flächen sind das Land aller Bürger*innen und sollten im Sinne des Gemeinwohls bewirtschaftet werden. Daher fordern wir seit längerem ein nachvollziehbares Auswahlverfahren bei der Verpachtung und die Einführung von ökologischen und sozialen Pachtkriterien bei der Landvergabe.

Nun hat die Stadtverwaltung ihre Vorschläge zur Verpachtung vorgelegt. Leider werden diese den Erfordernissen für echten Klima-und Biodiversitätsschutz nicht gerecht. Stattdessen besteht die Gefahr, dass die derzeitigen agrarstrukturellen und ökologisch kritischen Zustände in unserer Kulturlandschaft dauerhaft zementiert werden. Eine Agrarwende sieht anders aus!

Das Bündnis fordert von der Bürgerschaft, dass die Vorschläge unbedingt nachgeschärft werden! Unsere Stellungnahme mit konkreten Korrekturvorschlägen findet sich auf:

www.unser-land-schafft-wandel.de


Wir sind umgezogen!

Unsere neue Adresse lautet:

Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald.


Pilzwanderung mit der AG Geobotanik

am Samstag, den 12. Oktober um 10 Uhr starten wir unsere gemeinsame Pilzwanderung bei Jägerhof.

Wir wollen uns das Waldgebiet am Prägelbach und eventuell auch den Forstgarten anschauen.

Anfahrt: Am Besten ist Jägerhof wohl über die B111 Richtung Wolgast erreichbar. Höhe Pritzier dann Richtung Katzow abbiegen und hinter Katzow nach links Richtung Jägerhof.

Von hier fahren wir auf dem Knüppeldamm noch ca. 500 m in südwestlicher Richtung in den Wald zum Parken. Dort beginnen wir nach einer kurzen Vorstellung des Gebietes durch Herrn Otto die Exkursion. Wolfram Otto ist Naturwart im FFH-Gebiet "Ostvorpommersche Waldlandschaft" mit dem Prägelbach.


Die Arbeit im Naturschutzgebiet Karlsburger und Oldenburger Holz geht weiter!

Im Naturschutzgebiet Karlsburger und Oldenburger Holz, welches sich seit 2004 in Verwaltung des NABU befindet, fanden im August mehrere Pflegeeinsätze mit insgesamt 11 ehrenamtlichen Helfern statt. Dabei wurde unter anderem Stacheldraht gesammelt, Biotopbäume neu vermessen und es konnte für die älteste Eiche des Waldes ein stattlicher Umfang von 575 cm ermittelt werden. Die sogenannte Königseiche wird auf ca. 450 Jahre geschätzt. Und ist eine der Attraktionen des artenreichen Waldes, da sie Lebensraum und Zeitzeuge zugleich ist. Auf einer Infotafel vor Ort ist ein Gedicht zu lesen. In Zukunft können in Zusammenarbeit mit Förster I. Frey weitere Informationen eingesehen werden.

 

 Am Sonntag, den 3.11.2019 ist eine Pflegeaktion des Weges zur Königseiche geplant, um diesen besucherfreundlicher zu gestalten und freizuschneiden. Hierzu werden noch Helfer gesucht, die Spaß an Arbeit im Freien und in der Natur haben. Arbeitsmaterialien werden gestellt und es wird Wissenswertes über dieses schöne Waldstück aus erster Hand vermittelt.

                     Wer Interesse hat meldet sich gerne per E-Mail unter Helfen-im-Oldenburger-Holz@web.de.

 


Küstenputztag in Wampen

Alljährlich findet am 21. September auf der ganzen Welt der Internationale Coastal Cleanup Day statt.
Wir wollen mithelfen und den Strand am Naturschutzgebiet in Wampen von Müll befreien.
Los geht´s um 15 Uhr am Strandweg an der Schranke in Wampen.  
Für Müllgreifer, -beutel und Handschuhe ist gesorgt. Wer Lust hat, kann gerne etwas für ein anschließendes Picknick mitbringen.


14. September 2019: Aktionstag "Lebendiger Ryck"

Der Ryck ist ein wichtiger Erholungsort in Greifswald. Wir als NABU unterstützen die Initiative "Sauberer Ryck" mit einer Müllsammelaktion gemeinsam mit dem THW und der Tauchbasis Greifswald. Los gehts auf den Booten des THW nach der Eröffnungsrede des OBs gegen 10.30 .  Außerdem gibt es den spannenden Kurzfilm "Das Rätsel der Seegraswiese" zum Thema Eutrophierung, der im Rahmen eines Grundschulprojektes entstanden ist. Am 14. 09. von 10-16 Uhr auf dem Gelände der Museumswerft und dem Museumshafen von Greifswald.


Stellungnahme zum Bebauungsplan Nr. 116 -HanseYachts-Parkplatz- der Universiäts- und Hansestadt Greifswald

Der NABU Greifswald hat eine Stellungnahme zum Bebauungsplan Nr. 116– HanseYachts-Parkplatz –

der Universitäts- und Hansestadt Greifswald abgegeben, die Sie hier lesen können:

Zusammenfassung der Stellungnahme

Die herausragende ökologische und stadthistorische Bedeutung der Planungsfläche und die Vielzahl von Gründen wie z.B. die  Beeinträchtigung der umgebenden Niedermoorflächen, ihre global und für das Stadtklima lokal wichtige klimatische Pufferfunktion, die hohe Schutzwürdigkeit angrenzender Biotope, die attraktive Lage am Innenstadtrand stehen einer Bebauung und Ausweitung von Betriebsflächen entgegen, ebenso die Mängel des vorliegenden B-Plan-Entwurfes. Der Verzicht auf innenstadtnahe, stadtplanerisch attraktive, sozial und ökologisch wertvolle Flächen zugunsten von Parkplätzen ist im Jahr 2019 nicht mehr zeitgemäß. Eine Entscheidung zugunsten einer Bebauung bedient kurzfristig Bedarfe und schädigt langfristig die Stadtentwicklung. Daher lehnen wir die Bebauung der Planfläche ab und fordern die Restaurierung der Binnensalzstelle Rosental.

Der aus der Stadthistorie bedingte aktuelle Produktionsstandort der HanseYachts AG ermöglicht auf Grund seiner naturräumlichen Ausstattung nur sehr eingeschränkt zusammenhängende Flächenerweiterungen. Um die HanseYachts AG zu fördern, bedarf es kommunaler Unterstützung bei der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes mit Maßnahmen wie Jobtickets für Pendler, betriebliches Carpooling, betriebliches Leihradsystem, kommunale ÖPNV-Angebote etc.

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gesamte Stellungnahme
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Auswirkungen von Offshore-Windparks auf den Fledermauszug über die Meer

Am Montag, den 17. Juni organisert der NABU MV einen Vortrag über die Auswirkungen von Offshore-Windkraftanlagen auf den Fledermauszug über dem Meer. In der Diskussion um die Naturverträglichkeit von Windkraftanlagen richten sich die meisten naturschutzfachlichen Bedenken bis jetzt oftmals nur auf Zugvögel oder Meeressäuger wie dem Schweinswal, aber selten auf ziehende Fledermausarten. Dabei ziehen auch Fledermäuse im Herbst und Frühjahr über die offene See. Diplombiologin Antje Seebens-Hoyer arbeitet daran, Kenntnisse des räumlichen und zeitlichen Vorkommens von Fledermäusen im Offshore-Bereich zu erlangen um mögliche Auswirkungen von Offshore-windkraftanlagen auf Fledermäuse abschätzen zu können. Sie wird das Vorgehen und die Ergebnisse des Projekts präsentieren und ein erstes Fazit ziehen, welche Maßnahmen zum Schutz der Fledermäuse notwendig sind.

 

Ort: Brasserie Hermann (Gützkower Straße 1, 17489 Greifswald)

Beginn: 17. Juni 2019 18.00 Uhr

Eintritt frei

Rednerin: Diplombiologin Antje Seebens-Hoyer


Insektensommer 2019: Zählen, was zählt!

der NABU Insektensommer startet ins zweite Jahr.

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Insektenfans können sie schon mal folgende Termine dick im Kalender anstreichen: In diesem Jahr findet der Insektensommer vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt.


Projektwoche mit der Schule "Am Teufelstein", Lubmin

Eine Woche forschen, drucken, lernen, mit dem Ziel drei Schaukästen am Teufelsstieg mit Themen zum Greifswalder Bodden zu füllen. Dafür wurde der Greifswalder Bodden mit seinen Lebewesen und ökologischen Besonderheiten sowie Problemen genauer unter die Lupe genommen: wir haben Fischer besucht, einen Ausflug auf die Greifswalder Oie gemacht, uns in Forschergruppen über Lebewesen im Bodden informiert, Robben beobachtet, ein Expeditionstagebuch gebastelt und mit Leben gefüllt. Diese wurden in Anlehnung an das Humboldt Jahr während der Woche mit Leben gefüllt. Die Ergebnisse wurden für die Schaukästen mit Hilfe von Tetrapak-Druck, Grafitti und Zeichnungen visualisiert. Es entstand ein Nahrungsnetz und Steckbriefe vieler in der Ostsee und im Greifswalder Bodden lebender Tiere.

An der Organisation und Durchführung des Projektes waren beteiligt: Schule „Am Teufelstein“ Lubmin, der NABU Kreisverband Greifswald, die Druckkammer (Greifswald), die Kurverwaltung und die Heimvolkshochschule Lubmin. 


Wahlprüfsteine des Aktionsbündnis UNSER LAND SCHAFFT WANDEL

Das Aktionsbündnis UNSER LAND SCHAFFT WANDEL hat die Parteien gefragt:

  1. Wie werden Sie/Ihre Fraktion gegen Artensterben und Strukturverlust in der Agrarlandschaft um Greifswald vorgehen?
  2. Der ökologische Zustand unserer Gewässer ist weiterhin schlecht. Wie wollen Sie/Ihre Fraktion verhindern, dass die Grund- und Oberflächengewässer um Greifswald, wie etwa Ryck und Bodden, weiter mit Nährstoffen und Pestiziden belastet werden?
  3. Welche Regelungen planen Sie/Ihre Fraktion für die stadteigenen Landwirtschaftsflächen zur Eindämmung von Artenschwund, Strukturverlust, Pestizideinsatz und Gewässerbelastung?
  4. Als wirksames Steuerungsinstrument gelten Vergabekriterien bei der Pächterauswahl. Wie positionieren Sie sich zur Einführung von a) ökologischen und b) sozialen Pachtkriterien bei der Vergabe (Neuverpachtung ebenso wie Pachtverlängerung) der stadteigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen? Welche Aspekte sollten diese umfassen?

Hier kannst du ihre Antworten lesen


Ankündigung einer Führung durch das Anklamer Stadtbruch

 

Zeit: 12.5.2019, 10:00 Uhr

Treffpunkt: Bugewitz, an der Gaststätte (Kreuzung im Ortszentrum)

Die Fachgruppe Wald des NABU Kreisverbands Greifswald lädt zu einer Führung durch das Anklamer Stadtbruch ein. Der Vorsitzende des NABU Landesverbandes Mecklenburg Vorpommern Herr Stefan Schwill wird die Führung übernehmen.

Die NABU Stiftung Nationales Naturerbe hat die Flächen des Anklamer Stadtbruchs erworben und möchte diese für die Zukunft erhalten. Stefan Schwill wird das dahinterstehende Konzept erläutern und die Besonderheiten des Gebiets, der Flora und der Fauna vorstellen.

Die Wanderung wird ungefähr 4 Stunden dauern. Praktisch sind wind- und regendichte Kleidung sowie wasserfeste Schuhe!

Zur Bildung von Fahrgemeinschaften können sich Greifswalder Teilnehmer 8:30 Uhr am Parkplatz Nexöplatz treffen. In diesem Fall ist eine Anmeldung zur Bestimmung des Bedarf bzw. des Angebotes von Mitfahrgelegenheiten notwendig. Kontakt: Dr. Axel Buhl (axel.buhl@hochschule-stralsund.de).


Ankündigung einer Führung durch die  Kormorankolonie Niederhof

Am Sonntag, dem 5.5.2019 bietet der NABU Kreisverband Greifswald eine Führung durch die Kormorankolonie Niederhof an.  Im NSG Niederhof brüten Kormorane, Graureiher und Silberreiher.

 

Die Führung wird von den langjährigen Betreuern des Naturschutzgebietes Frau Bettina Baier und Herrn Hermann Baier geleitet.

 

Die Führung beginnt um  11.00 Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz in Niederhof.


Projekt Erhalt, Wiederherstellung und Pflege von naturnahen Feldwegen in der Agrarlandschaft Vorpommerns

Im Februar 2019 ist ein Gemeinschaftsprojekt von NABU und FINC zur Erhaltung und Wiederherstellung von naturnahen Feldwegen gestartet.

Das Projekt wird durch die Bereitstellung von Informationen und die Vernetzung lokaler Akteure Impulse und Möglichkeiten für den Schutz der Kulturlandschaft Vorpommerns schaffen. Durch die Pflanzung von Obsthochstämmen und Wildobstgehölzen sowie durch die Instandsetzung und ökologische Aufwertung von Wegestrukturen soll das Projekt aktiv zum Erhalt der Kulturlandschaft im Landkreis Vorpommern Greifswald beitragen.


Vortrag zum Kartierprojekt im Oldenburger Holz

Am Sonntag, den 7.4., wollen wir um 17 Uhr in Züssow das Kartierprojekt im Oldenburger Holz vorstellen. Wir möchten bisherige Ergebnisse, Erlebnisse und Fotos aus dem Wald zeigen und euch in die wunderbare Welt der alten Baumriesen, mystisch anmutenden Erlenbrüche und unscheinbaren Waldbewohner entführen.

 

Wenn ihr also Lust verspürt, den Wald im Laufe der Jahreszeiten zu erleben und einen Überblick über das Projekt zu bekommen, seid ihr herzlich eingeladen!

 

Vortragsort ist die "Alte Schule" in der Schulstraße 2, 17495 Züssow.  Vom Bahnhof Züssow aus sind es ca. 5 Minuten Wegzeit.


Streuobst in Vorpommern-Greifswald

pflanzen, pflegen, pflücken - genießen 

In Kooperation mit dem Pommerschen Landesmuseum und dem Kunst und Natur e.V. Steinfurth lädt die NABU Streuobstgruppe zu drei Termine im Frühjahr 2019 ein.

Der Geschmack aus Omas Garten – Apfelbaumveredlung Workshop Obstbaum-Veredlung Mittwoch,             3. April 2019, 18:00-21:00 Uhr im Pommerschen Landesmuseum Greifswald, Beitrag: 20 EUR/ 10 EUR Ermäßigt , Anmeldung im Museum bis 31.3.                                                                                                                                                              Workshop Obstbaumschnitt Altbäume Samstag, 06.04.2019, 10 Uhr, Streuobstwiese Greifswald (Hinter dem Heizkraftwerk) An der Jungfernwiese, Anmeldung bei streuobst@nabu-greifswald.de                                                              Workshop Obstbaumschnitt Jungbäume Samstag, 27.04.2019, 10 Uhr, Streuobst-Sortengarten Ranzin (Kirchweg) Anmeldungen bei streuobst@nabu-greifswald.de

Weitere Informationen bei www.waldsaumgarten.de


Ausstellung "Irrweg Pestizide"

vom 13.-18.März 2019 im St.Spiritus

Die Wanderausstellung "Irrweg Pestizide" vom NABU Brandenburg wird vom 13. bis 18. März im Soziokulturellen Zentrum St Spiritus (kleiner Saal) zu sehen sein.

 

Die Ausstellung informiert über die Folgen von Pestizidanwendungen in der Landwirtschaft. Was für  Auswirkungen haben Pestiziden auf die Gesundheit von Mensch und Tier?

Wie stehen Pestizide im Zusammenhang mit dem Insektensterben und dem Rückgang von Vogelarten?

Längst gibt es gute Alternativen, wie z.B. den ökologischen Landbau, aber welche Zusammenhänge bestehen, die einen Wandel der jetzigen Praktik so schwierig machen?

Diese und weiter Fragen versucht die Ausstellung zu beantworten.

 

Eröffnung:  am 13.03.2019 um 18 Uhr mit Holger Ringel (Entomologe aus Greifswald), Susan Haffmans (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.) und FINC.

Der Film „Gift auf unseren Feldern“ (SWR3) wird den Eröffnungsabend abschließen.

Zum Abschluss der Ausstellung am 27.03.2019 um 19 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm von Alexander Schiebel „Das Wunder von Mals“.

Wir freuen uns auf Ihr und euer Kommen!

 

Gefördert durch die Ehrenamtsstiftung MV


Öffentliches Land für öffentliche Leistungen!

Noch immer ist der Artenrückgang in Agrarlandschaften dramatisch. Kommunen können über Vorgaben in ihren Pachtverträgen einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt für Mensch und Natur leisten.

Wir sehen kommunale landwirtschaftlich genutzte Flächen als:

  • Produktionsort von gesunden Lebensmitteln, der hohe Wertschöpfung & viele Arbeitsplätze vor Ort schafft, 
  • attraktiver Naherholungsraum,
  • bedeutender Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten,
  • Schutzraum von langfristig fruchtbarem Boden und sauberem Wasser.

 

Um das zu erreichen, fordert der NABU Greifswald eine Landwirtschaft, die

  • fair & sozial ist: für Landwirte, BürgerInnen und zukünftige Generationen,
  • naturverträglich & verantwortungsvoll ist - für regionale Lebensmittel, hohe Lebensqualität,
              den Erhalt der   Artenvielfalt und eine gesunde Umwelt,
  • in der gesellschaftlichen Leistungen durch die Landwirte angemessen honoriert werden.

Pachtverträge für kommunale Landwirtschaftsflächen sollen an konkrete, überprüfbare, gemeinwohlorientierte Maßnahmen geknüpft werden. So können die oben genannten Kriterien erfüllt werden.


Beispiele für Maßnahmen können sein:

  • Verzicht von Daueranbau, vielgliedrige Fruchtfolgen
  • Brachen und Blühstreifen
  • Extensive Gründlandnutzung
  • Keine Komplettmahd, sondern Stehenlassen von Rückzugsstreifen
  • Stehenlassen und Neupflanzungen von Hecken und Feldgehölzen
  • Rand und Zwischenstreifen mit Bäumen und Gehölzen
  • Pufferstreifen an Gewässern
  • Feldvogelinseln
  • Möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft
  • Bodenverbesserungsmaßnahmen (zur Erhöhung des Humusgehalts)
  • geringstmöglicher Einsatz von Stickstoffdünger
  • Verzicht auf Pestizide
  • ....

Die Verpächter, Pächter und BürgerInnen tragen eine gemeinsame, gesellschaftliche Verantwortung für unser Land!

 

weiterführende Infos:

Hier gibt es eine kostenlose Beratung für Verpächter vom BfN

Hier geht es zum Bericht zum Zustand der Artenvielfalt vom Bundesamt für Naturschutz


Vortrag über Kartier-Projekt im Oldenburger Holz

Donnerstag, 31.1., 18 Uhr

Am Donnerstag, 31.1.19, wird es um 18 Uhr im NABU-Büro einen Vortrag über den bisherigen Ablauf und die Erfahrungen im Kartier-Projekt im Oldenburger Holz geben. Anhand von Karten, Fotos und Erzählungen wird das Projekt von der Förderung über die Kartierung im Wald bis hin zu den geplanten Auswertungen nahe gebracht. Das Projekt läuft seit April 2018 bis September diesen Jahres.


Wie Bäume alt werden und was sie an Leben beherbergen

Führung am 20.01.2019 im Naturschutzgebiet Karlsburger Oldenburger Holz

Am Sonntag, dem 20.01.2019, bietet der NABU Kreisverband Greifswald eine Wanderung zum Thema „Wie Bäume alt werden und was sie an Leben beherbergen“ im Naturschutzgebiet Karlsburger Oldenburger Holz für alle interessieren Naturliebhaber an.

Die Führung leitet Isabel Hümpfner. Sie wird zu verschiedenen Baumpilzen, Baumkrankheiten und Habitatstrukturen informieren. Dabei ist auch der Schutzgebietsbetreuer Dr. Axel Buhl, der Fragen über das Naturschutzgebiet beantworten wird.

Treffpunkt für Auto- und Mitfahrer ist 10:00 Uhr vor dem Parkplatz am Nexöplatz. Dort können Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Die Wanderung beginnt ca. 10:30 Uhr am Ortsausgang von Oldenburg, Richtung Wald, und wird etwa 2 Stunden dauern. Sie ist kostenlos. Die Fahrkosten können nicht erstattet werden.

Festes Schuhwerk, wärmende Kleidung und Getränke sind empfohlen.

Rückfragen: Isabel Hümpfner, isabel.huempfner@gmail.com

 

Rotrandiger Baumschwamm (Foto: Isabel Hümpfner)
Rotrandiger Baumschwamm (Foto: Isabel Hümpfner)

Bürgerschaft lehnt den Dialog mit Greifswalder Bürgern ab

Am 02.07.18 entschied die Greifswalder Bürgerschaft über ein „Konzept für eine nachhaltige Landwirtschaft“ für die zukünftige Ausgestaltung der Nutzung städtischer, landwirtschaftlich genutzter Flächen. Der NABU Greifswald hatte im Vorfeld mit einer Stellungnahme die Beschlussvorlage als nicht zielführend kritisiert, vor allem im Hinblick auf einen wirksamen, langfristig nachhaltigen Biodiversitäts- Boden- und Trinkwasserschutz sowie einen Strukturwandel hin zu einer Landwirtschaft, welche das öffentliche Interesse an einer multifunktionalen Landschaft berücksichtigt.

 

Der NABU Kreisverband Greifswald hat gemeinsam mit lokalen Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Verbänden während der Bürgerschaftssitzung mit einem offenen Brief für einen Beteiligungsprozess geworben, der alle Akteure bei der Erarbeitung von Konzepten und Leitbildern als Grundlage für den Umgang der Stadt mit öffentlichem Land einbezieht. Dazu gehören nach dem Verständnis des NABU Nutzer, Bewirtschafter, Produzenten, Verbraucher, Ortsteil- und Gemeindevertretungen, Zivilgesellschaftliche Verbände, Tourismus-und Umweltverbände.

 

Mehr Infos hier

Bürgerbeteiligung - JETZT!

Am 2.7.2018 entscheidet die Greifswalder Bürgerschaft über die zukünftige Nutzung der städtischen landwirtschaftlichen Flächen.

Als NABU Kreisverband begrüßen wir die Initiative. Jedoch, auch nach fünf Jahren Dialog schafft es die Beschlussvorlage nicht, eine nachhaltige Landwirtschaft - sozial für BürgerInnen, gut für Landschaft und Biodiversität und auskömmlich für Landwirte - zu definieren und mit Kriterien zu untersetzen.

 

Die Vorlage ist ein Minimalkonsens, in Umsetzungsmaßnahmen vage bleibend und rein auf Freiwilligkeit beruhend. Die erwähnten Absichten sind zwar allgemein gültig, dabei jedoch unkonkret, unkreativ, wenig ambitioniert und unverbindlich. Der wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums spricht mittlerweile von einer notwendigen Neuorientierung der Landwirtschaft, hin zur Erbringung von Gemeinwohlleistungen. Wie nachhaltige Landwirtschaft aussehen kann, ist mittlerweile hinreichend bekannt, dokumentiert und erprobt.

 

Wie wollen wir mit unserem Land umgehen?  Es ist an der Zeit, gemeinsam Antworten auf diese Frage zu finden und dabei Anreize und Pflichten für Pächter und Verpächter festzuschreiben! Aktuell ist geboten ein ambitioniertes Leitbild zur nachhaltigen Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen unter Beteiligung der Bürger*Innen zu entwickeln, welches gesellschaftliche Ziele wie mehr Blühstreifen, weniger Pestizide, weniger Monokulturen bessere Zugänglichkeit des Umlandes u.ä.– berücksichtigt.

Download
Position des NABU Kreisverband Greifswald zu Beschlussvorlage (06/1461) „Konzept für eine nachhaltige Landwirtschaft“
NABU_BS_06_1461_2.pdf
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NDR- Beitrag zu verschwundenen Wegen

"Auf alten Karten sind sie noch eingezeichnet, doch in Wirklichkeit gibt es sie gar nicht mehr: alte Wege. Oftmals nicht mehr als schmale Trampelpfade, führten sie durch Feld und Flur und verbanden Orte und Menschen miteinander. Doch heute sind viele verschwunden. Sie wurden schlicht und einfach untergepflügt - viele bereits zu DDR-Zeiten, einige erst nach der Wende. Eine Greifswalder Initiative hat dazu aufgerufen, die verschwundenen Wege zu melden - und ist auf große Resonanz gestoßen..." der ganze Beitrag ist hier zu finden: www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Auf-der-Spur-der-verschwundenen-Wege,verschwundenewege102.html


NABU fordert den Erhalt von Feldwegen und –rainen

Der NABU KV Greifswald fordert von der Stadt Greifswald und den Gemeinden des Landkreises Vorpommern-Greifswald die Überprüfung der Rechtmaßigkeit von Umbrüchen gemeindeeigener Feldwege und Wegränder.

 

Durch einen Vergleich von digitalen Flurstücksdaten und Luftbildern konnte der NABU auf dem Gebiet der Stadt Greifswald und den umliegenden Gemeinden über 40 Flurstücke feststellen, welche laut amtlicher Auskunft als Weg und Verkehrswege ausgewiesen und ganz oder teilweise verschwunden sind (auf der Karte rot = in öffentlicher Hand, blau = privat).

 

Feldwege, Wegeränder und Saumstrukturen haben eine wichtige Funktion für die lokale Artenvielfalt. Sie bilden Rückzugs- oder Nahrungshabitate für Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer, Kleinsäuger und Feldvögel in der größtenteils ausgeräumten, intensiv genutzten Agrarlandschaft Vorpommerns.

Eine Zerstörung dieser wichtigen Lebensräume verschärft den dramatischen Rückgang von im Offenland lebenden Tier- und Pflanzenarten, wie aktuelle Studien belegen („Die Wahrheit auf sechs Beinen“ DIE ZEIT (2017) N°44 ). Immer mehr Wildblumen, Schmetterlinge, Wildbienen oder Feldvögel finden sich auf der Roten Liste. Die Anforderungen einer modernen und intensiven Landwirtschaft führen in einen stummen Frühling.

 

Feldwege befinden sich in der Regel im Eigentum der Gemeinden. Ohne die Genehmigung des Eigentümers und der Unteren Naturschutzbehörde ist das Umpflügen von Feldwegen und -rändern nicht zulässig. Feldraine und Feldwege gelten als Vermögensgegenstände der Gemeinde, wodurch deren Nutzung als erweiterte Anbaufläche nicht zulässig ist. Zusätzlich zur möglicherweise unrechtmäßigen Inanspruchnahme von öffentlichen Grundstücken, erhalten Bewirtschafter öffentliche Gelder in Form der EU-Agrarförderung.

 

Feldwege und -raine gelten darüber hinaus als wichtige Flächen für Kompensationsmaßnahmen, im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen bei Eingriffen in die Natur und Landschaft. Der Landkreises Vorpommern- Greifswald beklagt derzeit unter anderem das Fehlen geeigneter Standorte für Ausgleichspflanzungen im Rahmen des Alleenschutzes.

 

Der NABU ruft den Landkreis und die Gemeinden auf:

  1. Den Verlust von Wegen und Wegerändern in den Kommunen zu kartieren.
  2. Eine Flächenkulisse zur (Re-)Etablierung von Feldwegen und Saumstrukturen auszuweisen und ungeregelte Flächennutzung von und an öffentlichen Wegeflurstücken zu unterbinden.
  3. Die Pflanzschuld des Landkreises abzubauen, um damit Natur- und Landschaftsvielfalt zu verbessern und den Naherholungswert der Region zu steigern.

Schule und dann? - Freiwilliges Ökologisches Jahr

Du bist gerade mit der Schule fertig, brauchst mal eine Auszeit vom Studium oder hast einfach mal Lust dich ein Jahr im Naturschutz und der Umweltbildung zu engagieren?

Dann mach doch Freiwilliges Ökologisches Jahr beim NABU Kreisverband Greifswald. 
Es gibt viele Projekte an denen du dich beteiligen kannst. Sei es bei dem Thema "Umwelt ohne Müll" oder "Schatz an der Küste" oder  in der NAJU in Greifswald und Anklam.  

Aber auch deinem eigenem Engagement sind keine Grenzen gesetzt. 
Du willst mehr darüber wissen?
Dann schreib uns eine Mail an 
foej@nabu-greifswald.de

Informationen über vergangene NABU-Aktionen gibt es hier